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von Dirk Weige

 
     
  In der Stille der Nacht
Dirk Weige
 
 

In der Stille der Nacht,
bin ich aufgewacht;
musste weinen,
über Hunger und Elend,
Verzweiflung und Not
und so viele Menschen tot.

In der Stille der Nacht
bin ich aufgewacht;
schweißgebadet
und fast gefroren,
Schreie von Kindern
hallten in meinen Ohren.

In der Stille der Nacht,
bin ich aufgewacht;
Krieg und Verwüstung
pur,
wo ist die Vernunft,
der Friede nur?

In der Stille der Nacht,
bin ich aufgewacht;
weiß vor Furcht
war mein Gesicht,
sehen wir
unser Elend nicht?

In der Stille der Nacht,
bin ich aufgewacht;
heller
wurden meine Züge,
Hoffnung,
die habe ich zur Genüge.

In der Stille der Nacht,
bin ich aufgewacht;
Liebe werde ich dir
schenken,
bitte, bitte versuch' sie
nicht zu kränken.

In der Stille der Nacht,
bin ich aufgewacht;
habe nur an dich
gedacht,
in der Stille der Nacht.

 
  geschrieben in
Dresden/Deutschland
 
     
 

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