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Lyrik
 

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von Dirk Weige

 
     
  Ein Streit
Dirk Weige
 
 

Die Welt erscheint als Meer aus Schatten,
Gedanken fliehen, Angst steigt empor,
der Dunst zeigt Grau, wie eine Armee von Ratten,
zur Vernichtung der Gefühle, zum Schließen der
Menschlichkeit Tor.

Kein Tag erscheint im rechten Licht,
keine Stunde schlägt im süßen Ton,
Schmerzen brennen im gerötetem Gesicht,
nirgends Gerechtigkeit, nirgends der erwartete Lohn.

Hoffnungen zerbrechen, ein lauter Knall,
Tränen rinnen, stürzen nieder im freien Fall,
Haß entsteht, formt seine dunkle Gestalt,
endet niemals Zwietracht, endet niemals rohe Gewalt?

Keine Zeit gleicht einer anderen,
kein Streit hält für immer vor,
folgt doch irgendwann ein Friede,
öffnet zuvor taubes Ohr.

Fehler eingestehen erfordert Mut,
wenn der Schleier aus Wut zerreißt und verfliegt;
Ehre dem, der dann vergibt, verzeihen kann,
der Menschlichkeit zeigt und Vertrauen dann doch siegt.

 
  geschrieben in
Kassel/Deutschland
 
     
 

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