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Lyrik
 

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von Dirk Weige

 
     
  Glänzendes Schwert
Dirk Weige
 
 

Wie ein glänzendes Schwert,
funkelnd im Schein des Feuers;
ruht in jedem Herz,
wohnt dort, in dunklen Gemäuern.

Mauern - erbaut aus Furcht, Hass und Angst,
ein jeder sie besitzt;
verborgen meist,
ein Geheimnis, gleich einem schlechten Witz.

Wie das Schwert - ja, eine zweischneidige Klinge,
aus Freude, Glück, Harmonie - strahlt, sprüht,
kribbelt im Körper gar;
doch auch Leid, Ungemach, Chaos - Schmerz und Trauer,
die andere Seite, die dunkle, drohende Gefahr.

Positiv geladen, treiben sie Menschen zu
unglaublichen Taten,
erbauen Wunder, erschaffen Zauber,
strahlen hell im Sonnenschein.
Negativ belastet, treiben Schatten ein Unwesen,
rauben Liebe, Hoffnung und Verstand -
niemanden Freund,
jeder scheint nur noch unbekannt.

Man kann sie nicht immer verstehen,
doch wohnen sie in einem selber;
eröffnen Wege, sind Helfer -
aber zerreißen Dich so manches Mal.
Und so kommt mir der Gedanke:
Gefühle gehen ihren eignen Weg,
erscheinen manchmal seltsam
- sonderbar!

 
  geschrieben in
Obermelsungen/Deutschland
 
     
 

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